Foto: aboutpixel.de / maxi

 

Tierschutz

 

Dies ist ein Thema, das uns alle angeht – wie ich finde. Nun gut, nicht bei jedem ist die Tierliebe so ausgeprägt wie bei mir denn ich räume jede Schnecke und jeden Regenwurm von der Straße, wenn Gefahr besteht, dass diese(r) überfahren wird (weswegen ich auch des öfteren belächelt werde).

Ich setze einfach mal voraus, dass ein gewisser Respekt vor den Tieren als Mitgeschöpf in uns allen steckt, denn schließlich sind sie allesamt hochinteressant, ihre Welt ist spannend, sie sind uns in vielen Dingen um Nasenlängen voraus, sie schaffen Unglaubliches, sie sind mitunter die besten Freunde und wir lieben sie für ihre unverfälschte, ehrliche Art mit uns umzugehen und ihre bedingungslose Freundschaft.

Leider gibt es aber auch die andere Seite, nämlich die, wo Tiere gequält und ausgebeutet werden, wo sie dem Menschen nur als Nutzobjekt dienen, wo sie für unser Wohlbefinden, unsere „Schönheit“, unseren Luxus oder fragliche Freizeitvergnügungen leiden müssen. Ein Leiden, das unnötig ist und unbedingt bekämpft bzw. beendet werden muss.

Wenn ich nun über das gesamte Tierelend auf der Welt schreiben wollte, würde diese Seite wohl endlos werden. Daher habe ich mir einige Themen rausgepickt, die ich für besonders wichtig halte. Ansonsten werde ich Links zu entsprechenden Seiten einfügen, wo dann genauer nachgelesen werden kann. Den sensibleren Besuchern meiner HP sei versichert, dass ich keine Schreckensbilder von gequälten Tieren zeige. Diese begleiten sicher jeden zur Genüge in seiner Fantasie. Ansonsten möchte ich natürlich zum Nachdenken anregen und auch ermuntern, die Augen zu öffnen für Geschöpfe, die dringend unserer Hilfe bedürfen denn wenn wir nicht helfen und zwar jeder Einzelne, wer dann?

 


(Zum Thema bitte auf das Bild klicken)

Passend zur Urlaubssaison möchte ich auf die Urlaubshilfe für Tierfreunde hinweisen. Unter dem Motto "Nimmst du mein Tier - nehm' ich dein Tier" organisieren die örtlichen Tierschutzvereine, die Mitglied im Deutschen Tierschutzbund sind, Tierbetreuungen während der Urlaubsreise. Dies kann gegenseitig geschehen oder wer selbst kein Tier hat, kann gerne nur einen Betreuungsplatz anbieten. Für weitere Informationen, auch zu weiteren Themen bezüglich  Urlaub und Tier sowie die Nummer des Urlaubs-Beratungstelefons bitte oben klicken.

 

"Tot Couture - Pelz ist peinlich"

 



(Bild: Deutscher Tierschutzbund, mit freundlicher Genehmigung)
Bitte Klicken!

 

Unter diesem Motto arbeitet der Deutsche Tierschutzbund gegen die fortwährende Produktion von Tierpelzen. Unter dem Deckmäntelchen von Mode und Schönheit will die Pelzindustrie dem Verbraucher vorgaukeln, Pelztragen sei wieder „In“ und verschweigt dabei, dass unzählige Tiere unter skandalösen, tierquälerischen Bedingungen in Käfighaltung, jeglichen artgerechten Verhaltens beraubt, dahinvegetieren müssen, dass freilebende Tiere immer noch mit Fangeisen gefangen werden, in denen sie grausam unter langem Leiden zu Tode kommen.

Hier ein paar erschütternde Zahlen: Jährlich werden 90 Millionen (!) Tiere weltweit für den Pelzhandel getötet – Für einen einzigen Pelzmantel sterben zum Beispiel 6 Ozelots oder 14 Luchse oder 40-60 Nerze oder 12 Wölfe oder 110 Eichhörnchen oder 130-200 Chinchillas.

Soviel Tierelend für einen überflüssigen Luxus – das darf einfach nicht sein. Weitere Infos zu diesem Thema findet ihr hier:

Auch die Tierrechtsorganisation PETA setzt sich gegen den Pelzhandel ein und bekommt Unterstützung von vielen Prominenten, die z.T. unter Einsatz "nackter Tatsachen" auf die Kampagnen aufmerksam machen.

 

 


 

Schluss mit dem Tier-Zirkus!

Immer wieder stolpere ich in unserer Gegend über die großen, bunten Werbeplakate, die das Kommen eines Zirkus’ ankündigen. Ich wundere mich dann immer wieder über die anscheinend große Nachfrage nach derartigen Vergnügungen. Wird nämlich dort mit Tier-Attraktionen, am besten noch mit Wildtieren, geworben – und das ist meistens der Fall – ja, da hört der Spaß für mich auf. Ich kann mir für mich persönlich nicht vorstellen, mich über einen handstandmachenden Elefanten zu amüsieren!

Ich habe mich einmal näher mit dieser Problematik beschäftigt und Erschreckendes herausgefunden. Bleiben wir mal bei den Elefanten – Elefanten sind überaus soziale Tiere, die in Freiheit in großen Familienverbänden umherziehen. Sie gehen sehr liebevoll miteinander um, kümmern sich um kranke Artgenossen, erziehen und behüten gemeinsam den Nachwuchs. In vielen Zirkussen hingegen sind sie gezwungen, ein Leben in Monotonie zu führen, meist an einer kurzen Fußkette gehalten, ohne Bewegungsfreiheit oder den für sie so wichtigen Körperkontakt zu den Artgenossen. Um sie zu den albernen Kunststückchen in der Manege zu bewegen, quält man sie mit dem sog. Elefantenhaken, der in die empfindlichen Körperstellen wie etwa den Rüssel oder die Ohren gestoßen wird um das Tier gefügig zu machen. Angesichts dieses elendes Daseins stehen sie irgendwann nur noch auf der Stelle und wiegen ihren Körper hin und her, hin und her, hin und her……

Jeder hat wohl schon einmal Tiger in ihren Käfigen von einer Seite zur anderen laufen sehen, immer wieder von neuem. Kein Wunder – erstreckt sich doch das Revier dieser Tiere über mehrere Dutzende Quadratkilometer, in denen sie jagen, laufen, springen, schwimmen. Stattdessen bringt man ihnen unter Zuhilfenahme von Beruhigungsmitteln, Stöcken, Peitschen und sogar Elektroschockern bei, unsinnige Dinge zu tun, wie etwa durch brennende Reifen zu springen. Die Dompteure sind übrigens in der Handhabung ihrer Dressurwerkzeuge so firm und schnell, dass der Zuschauer dies gar nicht wahrnimmt. Ebenso gewaltsam wird auch mit Bären umgegangen, die man darüber hinaus ihrer natürlichen Winterruhe beraubt und in so enge Käfige sperrt, dass sie sich dort kaum aufrichten können. Ihrem artgerechten Verhalten wie das Baden, Klettern oder Wälzen auf Waldboden können sie nicht nachgehen und die unnatürliche Nähe zu Menschen und anderen Tieren macht diese Tiere schlichtweg verrückt.

Diese Aufzählung könnte ich noch endlos über Pferde, Zebras, Affen, Flusspferde, Giraffen, Seelöwen etc. fortführen. Sie alle sind fern jeglichen artgerechten Verhaltens, der Langeweile ausgesetzt, jedes natürlichen Sozialkontaktes beraubt, in enge Käfige gesperrt, in denen sie von Ort zu Ort gekarrt werden und dort einem staunenden Publikum unter erniedrigenden Posen und fragwürdigen Späßen präsentiert zu werden.

Diese Zurschaustellung von Tieren zur Volksbelustigung ist nur mit Hilfe von Gewalt möglich, wenn auch von Zirkussen immer wieder auf die „sanfte Dressur“ hingewiesen wird. Die Realität sieht leider anders aus und dies sollte man sich vor Augen führen wenn man vorhat einen Zirkus mit Tierattraktionen zu besuchen.
Weitere Infos zum Thema sind hier zu finden:


 


 

Bitte mitmachen!

                             

 


Danke!

Gänse-Stopfleber - Nein danke!

Wer die Fakten kennt, wird sie niemals essen wollen.

--->Hier geht es zu einem E-Mail-Formular, mit dem man
namhafte Gourmet-Restaurants auffordern kann, die Stopfleber aus dem Programm zu nehmen.
Bitte mitmachen!

Und übrigens - eine bekannte Großhandelskette bietet nun doch wieder Stopfleber an, nachdem sie diese zunächst aus dem Sortiment genommen hatte. Auf Anfrage kann der geneigte Kunde diese nun wieder käuflich erwerben. Manche Dinge ändern sich eben doch nie, z.B. dass Geld mehr Macht hat als Herz und Verstand.
Pfui! Kann ich da nur sagen.

 

Helfen Sie den Straßenhunden in Europa

  

 

 

"Jägerlatein"
 

(Bild: Deutscher Tierschutzbund, mit freundlicher Genehmigung)
Bitte Klicken!

 

Wer kennt nicht dieses Bild der sauber im Karree von der Größe eines Fußballfeldes aufgereihten, grünberockten Männer und Frauen (!), das Gewehr schussbereit und mit grimmigem, wichtigen Gesichtsausdruck, wartend auf einen Fuchs, der zitternd in seinem Versteck sitzt und der sein Leben lassen wird, sobald er sich dort herauswagt. Ich möchte dann jedes Mal anhalten und sie fragen, was sie für armselige Menschen sind, dass sie buchstäblich mit einer Armee auf ein einzelnes Tier schießen. Aber das ist meine persönliche Meinung – Fakt ist, dass in Deutschland jedes Jahr 5 Millionen (!) Wildtiere durch diese Hobbyjäger getötet werden und das weidmännische Gedankengut kennt keinen Halt vor übelsten Tierquälereien.
Das aus dem Jahre 1976 stammende Jagdgesetz basiert in groben Zügen auf einer Urform der 30-er Jahre, ist also völlig veraltet und bedarf einer umfassenden Novellierung. Derzeit ist es Jägern immer noch gestattet, ja sie haben sogar das Recht, angeblich wildernde Hunde und Katzen abzuschießen. Hierbei kommt es immer wieder vor, dass Hunde vor den Augen ihres Besitzers angeschossen oder erschossen werden und dabei genügt es schon, wenn der Hund sich nicht mehr im unmittelbaren Einwirkungsbereich seines Menschen befindet -  oder Katzen, die sich auf einem Streifzug durch die Felder befinden, unter der Maßgabe der Wilderei abgeschossen werden. Diesem unsinnigen Schussrecht fallen in Deutschland jedes Jahr ca. 40.000 Hunde und 350.000 Katzen zum Opfer. Interessanter Nebenaspekt dabei – der Handel mit Katzenfellen stellt ein einträgliches Geschäft dar und der tote Körper des Tieres eignet sich hervorragend als Fuchsköder!
Weiterhin muss die Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften abgeschafft werden, die besagt, dass Grundeigentümer, deren Besitz sich außerhalb befriedeter Bezirke befindet, zwangsweise Mitglieder einer Jagdgenossenschaft sind und somit die Jagd auf ihrem Grund dulden müssen. Sie werden also gezwungen, das Töten von Tieren auf ihrem Grundstück hinzunehmen, ob es nun ihrer ethischen Gesinnung entspricht oder nicht. Dass so etwas in Deutschland überhaupt möglich ist, ist ein einziger Skandal.
Die teils grausamen und tierquälerischen Jagdmethoden, unter denen Jäger ihre Opfer zur Strecke bringen, sind weithin kaum bekannt und werden vehement unter dem Deckmäntelchen der Weidgerechtigkeit (was bei Jäger gleichbedeutend mit Tierschutz ist) dementiert. Nachweislich werden jedoch Beutegreifer wie Marder, Iltis oder Fuchs mit sog. Schlagfallen oder Lebendfallen gefangen, die das Tier angeblich sofort töten bzw. das Tier unversehrt festsetzen. Dies geht allerdings weit an der Realität vorbei denn unzählige Tiere geraten in diese Schlagfallen und liegen stunden- oder tagelang mit zertrümmerter Schnauze oder Pfote in diesen Fallen, erleiden qualvolle Schmerzen bis sie verenden oder sie gehen, wenn sie zu groß für die Falle sind und zu weit vorne erfasst werden, an einem grausamen Erstickungstod zugrunde. Außerdem stellen diese Fallen eine große Gefahr für Spaziergänger und Kinder dar. Die Lebendfallen, in denen die Tiere augenscheinlich auf humane Art gefangen werden, bringen die Tiere in größte Panik und Stress, sodass sie oft an einem Herzschlag sterben oder sich bei ihren verzweifelten Befreiungsversuchen verletzen, sie sind demnach ebenfalls nicht mit dem Tierschutz zu vereinbaren.
Bei der sog. Baujagd werden abgerichtete Hunde in die Bauten von Füchsen oder Dachsen geschickt, um das darin befindliche Tier hinauszutreiben damit dieses dann abgeschossen werden kann. Funktioniert dies nicht, haben Jäger keine Skrupel, den Bau in Brand zu stecken oder unter Wasser zu setzen oder sie schießen blind in den Bau hinein, wobei schon so mancher Jagdhund zu Tode gekommen ist. Mit Tierschutz hat auch dies nichts gemein.
Die Jagd mit Greifvögeln, genannt Beizjagd, ist ebenfalls in hohem Maße zu verurteilen denn die hierfür eingesetzten Greifvögel müssen dem Menschen zunächst unterworfen werden, was nur durch elend langes Aushungern der Tiere möglich ist und weiterhin werden diese Vögel ein Leben lang auf engstem Raum eingesperrt, angeseilt, unfähig ihrem natürlichen Verhalten nachzugehen.
Über die Vogeljagd, die lt. Weidmannsregel nur auf fliegende Vögel erfolgen darf und wobei die dafür verwendete Schrotmunition selten tödlich trifft, sondern etlichen Tiere lediglich den Schnabel oder die Flügel zertrümmert, über die Jagd auf Beutegreifer, die die selbst herangezogene Beute des Jägers gefährden sowie die Jagd auf im Bestand bedrohte Tierarten, die noch immer auf der Liste der jagdbaren Arten stehen, gelangt man schließlich zur Jagdhundeausbildung an lebenden Tieren, die ohne Zweifel eine besonders grausame Tierquälerei darstellt. Hierfür werden beispielsweise Enten flugunfähig gemacht und der Hund wird auf sie angesetzt. Die Enten haben keinerlei Fluchtmöglichkeit und werden totgebissen, schwer verletzt oder sie ertrinken. Auch hier wird kein Gedanke an Tierschutz verschwendet.
Auf ihr blutiges Hobby angesprochene Jäger, entgegnen in der Regel die immer gleichen Phrasen von Hege, Natur- und Artenschutz, ja sie erheben sich sogar in den Stand eines Regulators in der Natur, der die Bestände in gesundem Maß hält um Wildschäden zu vermeiden. Lachhaft, wenn man bedenkt, dass die natürlichen Regulatoren wie Wolf und Luchs einst von Jägern ausgerottet wurden und dass ein Eingreifen in die Natur von Menschenhand unter normalen Bedingungen absolut unnötig ist, es sei denn, eine Art ist massiv in ihrem Bestand gefährdet.
Abschließend ist also festzustellen, dass dieses antiquierte Jagdgesetz in die Mottenkiste gehört und ein neues Gesetz her muss, das an das heutige Verständnis für Tierschutz angepasst ist und der Schießwütigkeit von Hobbyjägern Einhalt gebietet.  
Für dieses Ziel haben sich mehrere Natur- und Tierschutzorganisationen zusammengetan und machen unsere Regierung sowie die verantwortlichen Politiker immer wieder auf diese Missstände aufmerksam. Leider kommt auch diese Tierschutzangelegenheit nur zögerlich, z.T. stockend voran. Deshalb müssen wir weiter protestieren und nicht nachlassen in unseren Bemühungen. Bitte macht mit!

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